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Unser erster Dobermann war eine schwarze Hündin,wir nannten sie Asta,die wir als damalige Laien bei einem Hundehändler kauften.
Sie hatte eine Ahnentafel in der auch Hunde aufgeführt wurden die aus DV-Zuchten stammten. Aber das erfuhren wir erst später. Die Ahnentafel war eine Fälschung.
Wir haben Asta geliebt,doch es begann erst einmal mit "Lehrgeldzahlen" - beim Tierarzt.
Die Würmer waren nicht einmal das Schlimmste,alle nur möglichen Welpenkrankheiten wie Durchfall, Erbrechen und Fieber mussten behandelt und auskuriert werden.

1971-72 lernten wir durch Zufall die Dobermann-Abtl. Essen kennen.
Wir wurden freundlich aufgenommen - fühlten uns wohl - und sind von da an Mitglieder in der Abtl.

Im Frühjahr 1972 gab es eine CAC-Zuchtschau in Essen.
Eine schwarze 2-jährige Hündin wurde in der offenen Klasse vorgestellt und mit vorzüglich 1 bewertet.Sie war zuchttauglich und sie musste abgegeben werden!
Uns kam die Idee, diese gute, wunderschöne Hündin als zweiten Hund zu übernehmen und mit Ihr eine Dobermannzucht zu beginnen.
Wir waren jung, besaßen viel Idealismus und Liebe zu unserer Rasse und wohnten auf dem Lande mit 4000 m2 Grundstück.
Eine Woche später haben wir sie abgeholt.

Es war "Fanni von Beelen", Vater der Champ. Chico v.Forell, Mutter Anuschka v. Cringila.

Am 27.08.1972 wurde der erste A-Wurf geboren.
Vater der 6 prächtigen Welpen war der braune Champ. Bonni v. Forell

Ein Jahr später wurde der B-Wurf aus der gleichen Verbindung geboren, fast gleichzeitig mit unserer zweiten Tochter Petra.
So machten wir die erfreuliche Erfahrung, dass der Dobermann nicht nur lern- und arbeitsfreudig, aufnahmebereit und ausdauernd ist, sondern auch ausserordentlich kinderlieb!!

Vom B-Wurf behielten wir eine schwarze Hündin - Boschka v. Kloster-Kamp, die auch mit V1-CAC bewertet wurde.
Sie hat viele gute und schöne Familien-und Gebrauchshunde vererbt, zuerst von dem braunen, angekörten Champ. Jago v. Beelen, danach von seinem angekörten Sohn Bingo v. Ellendonk, dem wohl erfolgreichsten Leistungshund seiner Zeit.

Aus dieser Verbindung stammte Nicolai v.Kloster-Kamp, geb.23.11.1978, der seinem Vater alle Ehre machte.
Mit seinem Eigentümer startete er im grossen Hundesport in Deutschland und Europa und war überaus erfolgreich war. Als Deckrüde hat Nicolai die Dobermannzucht in Deutschland und Europa bis hin zu den USA positiv beeinflusst.
In Vertretung für seine vielen Nachkommen seien hier die schwarze Weltsiegerin Esmir v. Hermannsjomaik, der braune Rüde Bino v.d. Westmark, der 1989 u.1990 Deutscher Meister wurde, sowie der kapitale Champ. Jockel v. Mahuba erwähnt.
Mit diesem Spitzenrüden haben wir unsere Zucht fortgesetzt.
Er war u.a. der Vater von Kevin v. Kloster-Kamp, geb.07.11.1986, den unsere damals 12-jährige Tochter Petra im Hundsport selber ausgebildet hat und bis SchH 3 führte. Auch Kevin wurde Vater vieler guter Welpen.

Im Laufe der Jahrzehnte haben wir viel gelernt, gesehen, erlebt und natürlich an Erfahrungen gesammelt - und "wir sammeln immer noch".

Wir haben nie mehr als 2 Zuchthündinnen, für unser schönes Hobby völlig ausreichend.

Zum Schluß muß eines noch erwähnt werden !
Es ist zumindest die "Zweitschönste Sache der Welt" mit seinem Dobermann schmusen zu können.

 
 
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